Praxis

Hygiene im RTW: Auch das Klemmbrett gehört in den Plan

Korbinian Günther ·

Hygienepläne im Rettungsdienst regeln Trage, Griffflächen und Geräte sorgfältig. Was oft fehlt, sind die Dinge dazwischen: Klemmbrett, Kugelschreiber, Notizzettel, Handschuhkarton. Genau die werden zwischen zwei Einsätzen am häufigsten angefasst, meist mit denselben Handschuhen, mit denen vorher der Patient versorgt wurde.

Papier und Textil sind das Problem

Beide lassen sich nicht wischdesinfizieren. Ein Notizzettel, der am Patienten war, geht als kontaminiert in die Tasche zurück oder in den Müll, mit Patientendaten darauf. Beides ist unschön: das eine hygienisch, das andere datenschutzrechtlich.

Woran man ein geeignetes Hilfsmittel erkennt

  • Glatte, geschlossene Oberfläche ohne Fugen, in denen etwas stehen bleibt
  • Beständig gegen die eingesetzten Flächendesinfektionsmittel: auch nach hundert Anwendungen
  • Keine saugenden Materialien
  • Rückstandsfrei löschbar, damit keine Patientendaten am Gerät bleiben
  • Robust genug, dass ein Sturz keine Kante aufreißt, in der sich etwas sammelt

Der Datenschutz-Teil

Auf einem Notizmittel stehen Gesundheitsdaten, also besonders geschützte Daten nach Art. 9 DSGVO. Sie gehören nach der Übertragung ins Protokoll gelöscht, nicht in den Restmüll und nicht bis zum Schichtende in die Hosentasche. Ein Hilfsmittel, das sich vollständig abwischen lässt, löst beide Probleme mit derselben Bewegung.

Für den Hygieneplan

Ein Satz genügt: „Dokumentationshilfsmittel werden nach jedem Patientenkontakt wischdesinfiziert und rückstandsfrei gelöscht." Damit ist geregelt, was heute in den meisten Plänen offen bleibt.

Das RescuePad ist aus eloxiertem Aluminium und für genau diesen Ablauf gebaut: abwischen, löschen, weiter.

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